Spendenaufrufe

Spendenaufruf: Sauerstoff für Peru

Hallo liebe Spender*innen und Unterstützer*innen,

gerade wird mir wieder bewusst, was für ein Privileg es ist, in Deutschland zu leben. Mit Schrecken erfahre ich zurzeit, welch schlimmen Verlauf die Coronapandemie in Peru und anderen Ländern der Welt nimmt.

Besonders schmerzt es, zu hören, wenn Bekannte und Freunde sich mit dem Virus infiziert haben, unter einem schweren Verlauf leiden, oder sogar daran versterben. Dies kann sicher jeder von Ihnen bestätigen, der diese leidvolle Erfahrung im Familien- oder Bekanntenkreis bereits miterleben musste.

Lucia Eberl und ich haben über unseren Freiwilligendienst einen persönlichen Kontakt zu Menschen in San Juan de Lurigancho (SJL) in Peru, die sehr stark von den Auswirkungen der Pandemie betroffen sind. Von verschiedensten Seiten wird uns berichtet, man lebe derzeit „wie in einem Horrorfilm, der Realität geworden sei“.

SJL ist mit ca. 1 Mio. Einwohnern ist nicht nur größte Distrikt der Hauptstadt Lima, sondern auch der größte von ganz Südamerika. Eines der größten Probleme in der Krise in Peru ist die Sauerstoffversorgung. Der Sauerstoff wird fast ausschließlich importiert und ist seit Monaten im ganzen Land Mangelware. Selbst in Krankenhäusern auf den Intensivstationen fehlt der Sauerstoff für die künstliche Beatmung. Die Gemeinden von SJL haben sich daher zusammengeschlossen, um Sauerstoffgeneratoren zu kaufen. Diese sollen den Distrikt unabhängig machen, vom Import und den damit verbundenen hohen Kosten für Sauerstoff. Mit eigenen Generatoren könnten auch die Bedürftigsten mit Sauerstoff versorgt werden, da die laufenden Kosten gering sind und damit auch der Sauerstoff günstig werden würde. Für drei mittlere Sauerstoffgeneratoren zur Produktion von je 10 000 Litern Sauerstoff pro Stunde werden 1 200 000 Soles (umgerechnet ca. 300 000€) benötigt. Leider ist bei der dafür angesetzten Spendenkampagne namens „Oxigenatón“ (Link), die vor Ort gestartet wurde, bislang nur ein Bruchteil der gewünschten Summe zusammengekommen (Stand 15.09.2020: ca. 30.000 €). Erst mit einer Summe von 100 000 € ist der Kauf eines mittleren Sauerstoffgenerators möglich.

Zusammen mit anderen ehemaligen Freiwilligen und Desierto Florido e.V. haben Lucia und ich daher beschlossen, die Menschen in SJL finanziell zu unterstützen.Die Spenden dieses Aufrufs sollen in das Projekt „Oxigenatón“ fließen. Falls die notwendige Summe nicht erreicht wird, oder darüber hinaus geht, wird das Geld die Finanzierung von Sauerstoffflaschen und Lebensmittelpakete für bedürftige Familien ermöglichen.

Ich freue mich im Namen unseres gesamten Vereins, wenn Sie sich bei unserem Vorhaben durch eine Spende finanziell beteiligen. Ihre Spende mit dem Betreff „Sauerstoff für Peru“ wird – wie auch bei allen anderen Projekten – zu 100% von uns weitergeleitet.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Anna Gröber

Hinweis: Sofern Sie an einer Spendenbescheinigung interessiert sind, vergessen Sie bitte nicht, Ihre Kontaktdaten im Zuge der Überweisung anzugeben. Eine Spendenbescheinigung wird Ihnen dann im Frühjahr 2021 automatisch zugesandt.

Spendenkonto:
Desierto Florido e.V.
IBAN: DE28 6415 0020 0001 8056 82
BIC: SOLA DE S1 TUB
Kreissparkasse Tübingen
Verwendungszweck: “Sauerstoff für Perú”

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Chilca, Perú: Spezielle Fußmatten für das Haus der jungen Müttern

Spezielle Fußmatten – ein zusätzlicher Schutz für die Kleinsten inmitten der derzeitigen katastrophalen Situation in Chilca!
Die Kinder der jüngsten Müttergruppe können mittlerweile schon robben und krabbeln. Damit über die Schuhe nicht kontaminierter Dreck in den Wohnraum getragen wird, haben die Mütter spezielle Fußmatten erhalten. Diese ähneln einer kleinen Wanne und werden mit einem in Desinfektionsmittel getränkten Tuch belegt. Auf ihnen sollen die Schuhe gründlich gereinigt werden; in der Hoffnung, dass die Kleinen so gefahrenlos den Raum erkunden können.

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Mendoza, Argentinien: Inmensa Esperanza ermöglicht wieder der Online-Unterricht

Die Covid-19-Fallzahlen in Argentinien steigen weiterhin. Dennoch hat Inmensa Esperanza seine Präsenzaktivitäten für Schüler wieder aufgenommen. Die Kinder treffen sich in kleinen Gruppen, um ihre Schulaufgaben zu erledigen. Zuhause haben die meisten weder Internetanschluss noch Computer oder Drucker. So ist das Häuschen von Inmensa Esperanza die einzige Möglichkeit, den Anschluss an den Schulstoff nicht zu verlieren. Und die freiwilligen Lehrerinnen geben alles, damit das Lernen Spaß macht.

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Mendoza, Argentinien: Große Solidarität nach zweifachem Einbruch in der La Casita Colectiva

Vor zwei Monaten wurde in der Casita Colectiva eingebrochen. Besonders schwer ist der Almacén Andante betroffen. Die Diebe hatten es auf Bargeld und technische Geräte abgesehen. Der zweite Einbruch geschah kurz darauf, diesmal wurde weniger mitgenommen, sondern vor allem zerstört.
Dank der großen Solidarität der Nachbarschaft und ganz Mendozas konnte der Almacén Andante, der fahrende Kaufladen, seinen Betrieb weiter aufrechterhalten. Wie gewohnt liefern die Mitarbeiter jeden Samstag alle Bestellungen aus. Fundamental in Zeiten wie diesen, da es in Argentinien nach wie vor empfehlenswert ist, möglichst zuhause zu bleiben.

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Chilca, Peru: Zelt und weitere Ausrüstungen für die Patientenbehandlung

Die Patienten werden trotz fallender Temperaturen und vermehrter Regengüsse unter freien Himmel behandelt, da das Hauptgebäude der Gesundheitsstation als erdbebenanfällig einstuft wurde und in den kleinen Ausweichzimmern Infektionsschutzmaßnahmen nicht eingehalten werden können. Hierfür wurde ein großes, gut belüftbares Zelt zusammen mit weitere Schutzausrüstungen und Oxymeter gekauft.

Vielen Dank, dass Sie diese Hilfe ermöglicht haben!

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Tarija, Bolivien: Über 120 Familien wurden mit Lebensmittelpakete versorgt!

Dank zahlreicher Corona-Nothilfe-Spenden konnten wir auch 1000 Euro nach Bolivien schicken. Davon haben die Mitarbeiter in der Libélula Lebensmittelpakete gepackt und an die im Projekt beteiligten Familien verteilt. Sie können unser Projekt jederzeit durch eine Spende auf das Konto von Desierto Florido weiter unterstützen.

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Ab 1. Juni online: Videokonzert “Benefiz am Ersten” zugunsten der Gesundheitsstatino in Chilca

Auf der historischen Holzheyorgel im Münster Obermarchtal spielt
Münsterorganist Gregor Simon ein 25-minütiges Video ein, dieses Mal
mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und dem süddeutschen
Barockkomponisten Sixtus Bachmann. Dazu, anlässlich des
Pfingstfestes, das brausende “Komm, Gott, Schöpfer, Heiliger Geist”
von Johann Sebastian Bach. Dem studierten Organisten wird man auf
Hände und Füße schauen können und in seinen kurzen Einführungen
etwas über die Besonderheiten eines jeden Stückes erfahren.

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